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Die Triadische Gefügetheorie und -lehre (TriGeLe) beschäftigt sich mit den Verbindungen (→ Konnexionen) von endlichen Objekten. Sie liegt auf dem gleichen logischen Abstraktionsniveau wie die Triebkrafttheorie und die Absoluten Kategorien der TriPhil im Theorieraum des NTD.
Ohne sie ist weder ein Verständnis des Neuen Triadischen Denkens noch der Triadischen Praxeologie möglich.
Endliche Objekte werden in der TriPhil als Dinge modelliert und in der Allgemeinen Theoretischen TriPraxie als Systeme präzisiert.
Die Triadische Gefügetheorie und -lehre gilt sowohl für die Gefüge im Kosmos als auch in der Vorstellungswelt, also auch für die Praxis als Teil des Kosmos und für die triadischen Modelle in der Vorstellungswelt. Jede Praxis ist ein Gefüge und Triaden werden erst zu triadischen Modellen, wenn sie im Nexus der Triadischen Vorstellungswelt mit anderen verbunden werden. Sie gibt es nur als Teil des Theorieraums.
Grundannahmen der Gefügetheorie
- Basale Verbindungen werden als Konnexion von Konnektoren durch Junktoren und Kohäsionskräfte verstanden. Man kann sie auch Absolute Verbindung nennen.

abb - Die basalen Verbindungen werden regelmäßig miteinander zu Gefügen verbunden. Gefüge sind die Grundeinheit der Verbindungs- und Gefügetheorie. In ihr erscheinen die basalen Verbindungen als nur analytisch zu isolierende Komponenten.
- Die Gefüge können zu unterschiedlichen Formen von Verbunden gefügt werden.
Die TriPrax unterscheidet zwischen den basalen Verbindungen, die die → Praxiszellen erzeugen, von den Verbindungen der Praxiszellen zu → Gefüge.
Bei den komplexen Praxisgefügen geht die TriPrax von architektonischen → Kompositionen aus. Es werden also nicht nur Relata/konnektierte Elemente und Relationen/Konnektoren, sondern auch Ebenen angenommen.
- Der Nexus von Vorstellungswelt und Kosmos ist eine Komposition aus Gefügen und Verbunden.

abb
Sobald die Gefüge eine gewisse Stabilität gewonnen haben, können sie sich von der Umwelt abgrenzen. Es gibt interne kohäsive Kräfte, die das Gefüge zusammen halten. Damit entsteht das Permanente Problem, sich nicht nur von der Umwelt abzugrenzen, sondern auch Verbindungen zu ihr aufzubauen.
Das - Verbinden von Praxisgefügesystemen mit der artverschiedenen Umwelt
ist ein weiter Typ von Verbindungen.
Die Triebkräfte von basalen Konnexionen lassen sich differenzieren. Sie sind nicht nur kohäsiv sondern auch adhäsiv, es gibt also solche, die Verbindungen erschweren und solche, die sie erleichtern. Das wird kam bestritten. Das NTD nimmt darüber hinaus noch Energien an, die sich nicht nach außen richten sondern der eigenen Grenzziehung gelten und sich gegen endogene Energien richten, die den Erhalt der Systemgrenzen gefährden.
Verbindungsreichtum ist eine Grundannahme der Neuen Triadischen Weltanschauung.
In der Konnektiv-Systemischen Praxeologie erscheint der Sinn als Verbindungskraft. Er verbindet die konnektierten Elementen und gibt dem Praxisgefüge Kohäsion. Sinn erzeugt Zusammenhalt. Der konnektive Sinn erzeugt sinnvolle Konnektoren.
Verschränkung der relationalen energetischen und kohäsiven Sinns
Verbindungen im Verständnis der TriPhil gibt es nur zwischen Dingen - und zwischen als Dinge aufgefaßten Prozessen und räumlichen Beziehungen. Im Gegensatz zu den Relationen haben Verbindungen keine Richtung: Entweder die Dinge/Konnektierten Elemente sind verbunden, oder sie sind es nicht.
Die Modelle der Verbindung von endlichen Objekten zu endlichen Gefügen sind mit den Modellen der Absoluten Beziehung und der Triebkräfte verschränkt. Das führt dazu, daß eine Absolute Beziehung auch als Konnektor einer Verbindung erscheint. Dazu muß die Beziehung verdinglicht werden. Umgekehrt kann ein Gefüge als - endliches, dingliches - Relatum in Beziehungen auftauchen.
Die Theorie der Triebkräfte ist mit der Gefügetheorie über die Kohäsion verschränkt, die sowohl als eine Triebkraft als auch als Produkt des Verbindens verstanden werden muß. Die Triebkraft taucht in der Absoluten Beziehungstheorie als Richtung der Relation und damit auch der Beziehung auf. Daher kommt die Bestimmung der Triebkräfte als gerichteter Energie. Also sind auch die Absolute Beziehung und die Triebkräfte verschränkt.
Wir können also zwischen dem Sinnbegriff, der sich aus der Absoluten Beziehung herleitet und der den Praxisbeziehungen eine Richtung gibt einerseits, und dem konnektiven Sinnbegriff, der sich aus der Bindungstheorie herleitet und den Praxisgefügen kohäsiven Sinn gibt, unterscheiden. Beide Sinnmodelle sind mit der Triebkrafttheorie verknüpft, die den Sinn als Energielieferanten für die Praxis(gefüge)prozesse behandelt.
Aus der Gefügetheorie lassen sich die Aufgabe der Gefügelehre ableiten. Ziele und Programme sind zu bestimmen. Die Gefügelehre ist eine Disziplinier der Praxeologie.
Die Praxeologie Gefügelehre (TriGeLe)
Aus der Grundannahme des Verbindungsreichtums der Welt folgt, daß das Herstellen, Halten und Lösen von Verbindungen ein permanentes Problem ist, und eine Aufgabe und damit auch ein abstrakter Sinn jeder Praxis werden kann.
Obligatorisch für alle Disziplinen ist die Programmtriade Verbinden, Verbindung halten und Verbindung lösen.
Die praxeologische Gefügelehre ist eine Lehre vom
- Verbinden von Dingen durch Junktoren und Triebkräfte zu Konnexionen
- Verbinden von basalen Konnexionen zu Praxisgefügen
- Verbinden von Praxisgefügesystemen mit der nicht-praxeologischen Umwelt
System-Umweltverbindungen, SUB - Verbinden von Praxisgefügen zu Praxisverbunden
- Verbinden von Praxisgefügen und Praxisverbunden zum Nexus der TriWelt.