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Die Modelle des triadischen Denkens und der triadischen Praxis steuern die Wahrnehmung, die Verarbeitung von Informationen im Denken und sie stellen Programme für das Handeln zur Verfügung. Die Modelle und Programme unterscheiden sich von den Angeboten anderer Disziplinen und Weltanschauung dadurch, daß sie grundsätzlich eine dreifache Perspektive eröffnen, die Objekte als dreiseitig erscheinen. Damit grenzen sich das NTD und die TriPrax deutlich von allen monokausalen Erkenntnistheorien und binären Entscheidungs- bzw. Handlungstheorien ab. Es gibt nicht nur ein Entweder-Oder sondern immer eine weitere, dritte Alternative.
Ebenso deutlich grenzt sich das Triadische Denken und Handeln von Sowohl-Als-Auch-Modellen und einem any thing goes ab, die beliebig viele Perspektiven, multifaktorielle (mehr als 3D) Modelle bevorzugen, und damit letztlich nur die Komplexität der Welt nur abbilden, aber kaum Strategien zu deren Bewältigung vorlegen können. NTD und TriPrax fordern und ermöglichen die Berücksichtigung von jeweils genau drei Faktoren. Sollen mehr Faktoren berücksichtigt werden, sind mehrere Triadische Modelle anzuwenden. Sie können zu Triadentrias verbunden werden.
Durch die Triadische Modelle entstehen alternative Sichten auf die menschliche Praxis, einschließlich der epistemischen Praxis und des Denkens - als einem konstitutiven Faktor derselben. Alle Vorschläge folgen den gleichen dreifaltigen Prinzipien und werden insoweit systematisiert, vereinheitlicht. Erst dadurch werden die Modelle vergleich- und verbesserbar, was immer ein Ziel der Praxeologie bleibt.