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eine Generaldimension der → Zeit. Es gibt keine Zeit ohne Dauer. Sie ist deshalb ein Faktor des triadischen Zeitmodells neben der → Richtung und der → Geschwindigkeit.
Die Dauer kann endlich oder unbegrenzt, unendlich sein. Drittens kann sie einseitig begrenzt sein, entweder eine Anfang oder ein Ende annehmen.
Während der → Wandel in der Welt ewig währt, ist jeder Prozeß in der menschlichen Praxis begrenzt.
Das NTD beteiligt sich nicht an Spekulationen über das → Universum. Es mag einen Anfang und ein Ende haben, wie es die christliche Schöpfungslehre annimmt, oder nicht. Für den Wandel im Komos ist jedenfalls weder ein Anfang noch ein Ende zu beobachten und zu beeinflussen.
Seine Zeit 'läuft ab'. Das nennt man dann den 'Ablauf von Zeiten' und meint damit den Ablauf von Prozesse. Orientiert man sich nicht an den Grenzen, sondern am Verlauf im Rahmen der begrenzten Zeit der Prozesse, spricht das NTD von → Verlaufszeit. Seine Zeit 'läuft ab'.
Weil die Prozesse in der Praxis eine begrenzte Dauer haben, lassen sie sich planmäßig, d.h. nach Programmen, gestalten.
lexikon, id1538, letzte Änderung: 2022-05-24 11:45:57