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werden nach dem Emergenzniveau des Menschen in der Praxis unterschieden, also individuell, sozial und kulturell.
Ob das NTD von Klassen oder Ebenen der Praxis spricht, hängt vom Kontext ab.
Jede Praxis emergiert immer auf allen drei Ebenen.
Immer wird eine → Ebene prämiert und eine Rangordnung zwischen ihnen im empirischen Fall hergestellt. Das kann so weit gehen, daß, z.B. beim einsamen, individuellen Werken, die soziale Praxis fast ganz in den Hintergrund tritt. Da aber die Menschen in jeder menschlichen Praxis dabei sind - mit anderen denkbaren Praxen beschäftigt sich das NTD (bislang) nicht - und immer sowohl nach biographischen als auch nach sozialen und kulturellen Programmen sowie Modellen und Werten agieren, sind die drei Ebenen immer beim Verstehen und Gestalten der Praxis zu berücksichtigen.
Ohne die Kategorie Ebene bzw. ohne eine Unterscheidung von Klassen - und damit einer Typologie/→ Klassifikation - würde das triadische Denken keine Tektonik und damit auch keine Architektur bilden können. Die Architektur der Praxis - und anderer Objekte - setzt die Annahme von Ebenen voraus.
Das Kriterium der Ebenen- bzw. der Klassenbildung hat den Status von → Werten/Axiomen. Es sind also auch andere Einteilungen möglich. Dann entstehen andere Praxeologien als die hier vorgestellte.