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Prozesse laufen zwar nebeneinander ab, aber sie haben ihre Eigenzeit, deshalb kann es Ungleichheiten in den Abläufen geben. Das erfordert dann ein Synchronisationsmanagement.
Ist von der Ungleichzeitigkeit von Prozessen die Rede, tritt das Konzept der Eigenzeit der Dinge und die Prozeßverlaufszeit in den Vordergrund. Jedes Ding hat seine eigne Zeit, die Prozesse ihre eigenen Verlauf und ihre spezifische Phasenstruktur.
Hinter der Rede von der → Gleichzeitigkeit steht klarerweise das Konzept einer Koordinatenzeit, einer chronologischen Zeit. Man nimmt als gemeinsames Drittes mehrerer Prozesse einen geraden oder kreisförmigen Maßstab. es ist also gemäß des triadischen Zeitmodells → Zeit zu unterscheiden, von welchem Zeitbegriff man ausgeht.